Enorme positive Resonanz auf unser neues Bündnis

Vielen, vielen Dank für die tollen Rückmeldungen und guten Wünsche, das ermutigt uns und gibt uns Zuversicht, gemeinsam mit Ihnen und Euch etwas in diesem verfahrenen Konflikt bewegen zu können.

Nun fragen Sie sich und uns: „Was kann ich selber tun? Welchen Beitrag kann ich leisten“

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sie uns unterstützen können. Wir stehen mit unserer Organisation noch ganz am Anfang und brauchen noch etwas Zeit, um unsere strategischen Ziele und Aktivitäten genau zu formulieren. Fest steht, dass wir sowohl in der Öffentlichkeit als auch im politischen Raum etwas bewegen wollen. Wir alle wissen, dass die Politik auf Druck reagiert, und den schafft eine breite Öffentlichkeit und die Medien. Die wiederum reagieren erst, wenn Stimmen laut genug werden und wenn viele von uns gesehen werden. Sichtbar machen wir uns, indem wir nachweislich Viele werden; Gehör verschaffen wir uns, wenn wir ernstzunehmende Gesprächspartner werden, auch für die Politik. Die großen Aktivistenplattformen wie z.B. Change.org machen es uns vor.

Was die Öffentlichkeitsarbeit angeht, so haben Sie schon einen ersten Schritt getan, indem Sie sich mit uns in Verbindung gesetzt und einen oder mehrere Abgeordnete angeschrieben haben – vielen Dank dafür. Der nächste Schritt ist: Folgen Sie uns auf unserem BIB-Blog! Tragen Sie links von diesem Text in der Leiste Ihre Email Adresse ein und klicken Sie den grünen Button FOLGEN – das wird gezählt und Sie erhalten immer direkt aktuelle Informationen von uns, sobald ein neuer Blog-Eintrag wie dieser hier erscheint. Erzählen Sie auch anderen davon und fordern Sie sie auf, es Ihnen gleich zu tun! (Das hat übrigens nichts mit Facebook zu tun! Aber auch dort können Sie uns ein ‚LIKE‘ schenken: http://www.facebook.com/bibjetzt!)

Ein weiterer Schritt kann eine Fördermitgliedschaft sein. Wir Gründungsmitglieder von BIB haben Jahre und Jahrzehnte an Erfahrungen auf verschiedenen Gebieten im Nahostkonflikt gesammelt; wir haben gute Kontakte und jede Menge Ideen. Was wir brauchen sind Menschen, die uns den Rücken stärken, indem sie uns helfen, unsere Kampagnen zu verbreiten und zu finanzieren. Bisher haben wir alle ehrenamtlich gearbeitet und haben auch vor, dies großteils fortzusetzen. Doch was wir vorhaben, erfordert eine Menge Einsatz an Zeit, Geld und Professionalität. Dadurch werden mit der Zeit Kosten für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Webpräsenz, Social Media Pflege und Verwaltung anfallen.

Sobald unser Verein eingetragen ist und die Gemeinnützigkeit anerkannt ist, werden wir Ihnen die Möglichkeit einer Fördermitgliedschaft anbieten. Dies ist der einfachste Weg, uns schnell und effektiv zu unterstützen. Genauere Infos dazu erfahren Sie demnächst.

Jetzt werten wir noch die Reaktionen auf Ihre Mails aus und streben ein Gespräch zum Thema außergerichtliche Exekutionen mit den Zuständigen im Auswärtigen Amt an.

Danke für Ihr Interesse und Ihren Einsatz!
Gemeinsam werden wir eine Menge Menschen
– und eine Menge bewegen.

Herzlich,
Nirit Sommerfeld und das BIB-Team

PS: Wir freuen uns auf Kommentare, gleich hier unten anklicken!

Kampagne #1: Sollen Kopfschüsse normal werden?

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Der israelische Soldat und Sanitäter Elor Asarja wurde dabei gefilmt, wie er in Hebron den nach der Abwehr seines Messerattentats verletzt am Boden liegenden 21-jährigen Abd al-Fatah Jusri al-Scharif gezielt und ohne Not durch Kopfschuss tötete. Dies kann hier angesehen werden: http://m.btselem.org/firearms/20160324_soldier_executes_palestinians_attaker_in_hebron

Die Mehrheit der jüdischen Israelis ist gegen eine Bestrafung des Soldaten, in flagranter Missachtung zivil- und kriegsrechtlicher Normen. Viele Israelis nennen Asarja einen Helden. Siehe dazu hier z.B. eine Bürgerversammlung in Asarjas Heimatstadt Ramleh: http://www.alternet.org/grayzone-project/watch-israelis-rally-soldier-who-executed-palestinian-rage-netanyahu-not-cheering

Schon im Januar 2016 verlangte die schwedische Außenministerin Margot Wallström wegen ähnlich problematischer Exekutionen seit Beginn der „Messer-Intifada“ eine internationale Untersuchung der außergerichtlichen Tötungen in Israel. Diese Initiative griffen weder die deutsche noch die EU-Politik auf.

Daher möchten wir Sie zu einer koordinierten Aktion ermuntern: Bitte schreiben Sie an den EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz, an unseren Außenminister Frank-Walter Steinmeier, an Bundestagsabgeordnete Ihres Wahlkreises sowie an weitere Personen Ihrer Wahl, dass Sie die Initiative der schwedischen Außenministerin unterstützen: Internationale Untersuchung der mehr als 200 durch israelische bewaffnete Kräfte durchgeführten außergerichtlichen Exekutionen seit Oktober 2015.

Mit unseren vorbereiteten Links und Texten (s.u.) dauert das keine zwei Minuten und kann große Wirkung zeigen!

Weiterhin: Der Mann, der die Ermordung al-Scharifs filmte, als Korrespondent der israelischen Menschenrechtsorganisation B’Tselem, ist der Hebroner Emad Abu-Schamsija. Er wird nun von rechtsradikalen Israelis als Denunziant verunglimpft und bedroht. Setzen Sie sich bitte für Abu-Schamsija ein, überlegen Sie bitte, ob er für eine Einladung nach Deutschland oder eine Preisverleihung für investigativen Journalismus in Frage kommt.

Wichtig: Bitte setzen Sie uns CC (info@bib-jetzt.de), wenn Sie Mails schreiben, oder mailen Sie uns Kopien Ihrer Schreiben, damit wir einen Eindruck von der Resonanz unserer Kampagnen erhalten und an Verbesserungen arbeiten können.



Hier geht es zum vorformulierten Anschreiben, das Sie natürlich gerne individuell bearbeiten können:

Sehr geehrter Herr EU-Parlamentspräsident Schulz / Herr Außenminister Steinmeier / Frau/Herr Abgeordnede/r …… ,

mit Entsetzen beobachten wir seit Beginn der sogenannten „Messer-Intifada“ die Zunahme außergerichtlicher Tötungen auf israelischem und palästinensischem Gebiet: Seit Oktober 2015 gab es über 200 solcher Tötungen durch israelische bewaffnete Sicherheitskräfte – die Details sind Ihnen sicher bekannt.

Auf politischer Ebene wurde bisher nur von der schwedischen Außenministerin Margot Wallström eine internationale Untersuchung dieser Exekutionen angeregt, aber nie umgesetzt. Wir möchten Sie daher dringend auffordern, Frau Wallströms Initiative seitens der EU aufzugreifen und klar zu diesen Vorgängen Stellung zu beziehen. Aus meiner Sicht werden durch solche Tötungen, denen oft Minderjährige zum Opfer fallen, Menschenrechte massiv verletzt. Dies kann die EU nicht kommentarlos hinnehmen, zumal uns Europäer engste Beziehungen mit Israel verbindenden. Damit diese nicht eines Tages zerbrechen, müssen wir von Israel die Einhaltung rechtsstaatlicher und völkerrechtlicher Normen fordern.

Bitte lassen Sie mich wissen, was die EU in dieser dringenden Angelegenheit zu unternehmen gedenkt. Vielen Dank für Ihren Einsatz!

Mit freundlichen Grüßen,

(Ihren Namen nicht vergessen!)



Diese Links können Sie für Ihr Anschreiben verwenden:



Jedes Schreiben zählt! Vielen Dank für Ihr Engagement!

Unsere Initiative geht an die Öffentlichkeit

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Nach einigen Monaten der Vorbereitungen und des Konsolidierens bringen wir heute unser Bündnis auf den Weg und hoffen, viele Menschen dazu zu bewegen, mit uns diesen Weg für Gerechtigkeit, gegen Gewalt und für ein Ende der israelischen Besatzungspolitik zu gehen. Unser Beirat, Prof. Dr. h.c. Teltschik, hat uns dieses Grußwort mit auf den Weg gegeben:

Ich habe mich in der Politik wie in der Wirtschaft immer als Freund Israels verstanden und auch Verantwortung dafür übernommen. Gerade deshalb begrüße ich die Initiative, ein Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung ehemaliger palästinensischer Gebiete zu gründen. Es muss ein friedliches Zusammenleben zwischen Israelis und Palästinensern möglich werden. Das setzt voraus, dass die Gewalttaten auf beiden Seiten, angefangen von der israelischen Siedlungspolitik bis zu den palästinensischen Terrorakten, beendet werden. Solange die Gewalt auf beiden Seiten anhält, bleibt sie einer der wesentlichen Faktoren der anhaltenden Krise im Nahen und Mittleren Osten.

Möchten auch Sie sich gegen diese Gewalt aussprechen? Mit unserer ersten Kampagne können Sie schnell und einfach aktiv werden.