Unsere Initiative geht an die Öffentlichkeit

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Nach einigen Monaten der Vorbereitungen und des Konsolidierens bringen wir heute unser Bündnis auf den Weg und hoffen, viele Menschen dazu zu bewegen, mit uns diesen Weg für Gerechtigkeit, gegen Gewalt und für ein Ende der israelischen Besatzungspolitik zu gehen. Unser Beirat, Prof. Dr. h.c. Teltschik, hat uns dieses Grußwort mit auf den Weg gegeben:

Ich habe mich in der Politik wie in der Wirtschaft immer als Freund Israels verstanden und auch Verantwortung dafür übernommen. Gerade deshalb begrüße ich die Initiative, ein Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung ehemaliger palästinensischer Gebiete zu gründen. Es muss ein friedliches Zusammenleben zwischen Israelis und Palästinensern möglich werden. Das setzt voraus, dass die Gewalttaten auf beiden Seiten, angefangen von der israelischen Siedlungspolitik bis zu den palästinensischen Terrorakten, beendet werden. Solange die Gewalt auf beiden Seiten anhält, bleibt sie einer der wesentlichen Faktoren der anhaltenden Krise im Nahen und Mittleren Osten.

Möchten auch Sie sich gegen diese Gewalt aussprechen? Mit unserer ersten Kampagne können Sie schnell und einfach aktiv werden.

 

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9 Gedanken zu “Unsere Initiative geht an die Öffentlichkeit

  1. Hat dies auf jourfixeblog rebloggt und kommentierte:
    Mit großer Freude habe ich heute Kenntnis erhalten von diesem neuen „Bündnis zur Beendigung der israelischen Besatzung“/BIB, das auf Grund seiner Zusammensetzung offen und glaubwürdig wird arbeiten können. Nachdem ich in meinem Blog „Verliehen aber nicht vergeben“ ziemlich ratlos die Situation der deutschen/Münchner Politik in Bezug auf Israel und unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger aus meiner Sicht zusammengefasst hatte, lässt dieses Bündnis wieder hoffen. Toi, toi, toi

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  2. Ich bin sicher, dass es uns mit diesem Bündnis gelingen wird, ein Gegengewicht gegen die Dominanz der DIG herzustellen und wir dadurch zu einer veränderten Wahrnehmung palästinensischen Lebens unter israelischer Besatzung beitragen können.

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  3. Im Jahre 1988 sagte mir eine Freundin aus Israel: „An dieser Besatzung geht unsere israelische Seele kaputt.“ Der Kopfschuss des israelische Soldaten auf den am Boden liegenden Palästinenser ist ein Symptom dafür. Zum Glück wehren sich in Israel gut 1’000 Reservesoldaten und -offiziere der IDF gegen die Verrohung, der jede Armee dieser Welt, die im Kampf steht, ausgesetzt ist, weil der Feind oder Gegner oftmals nicht als Mitmensch wahrgenommen wird.
    Dem BIB wünsche befreiendes Wirken in der Unterstützung politischer Kompromisse zwischen PalästinenenserInnen und Juden/Jüdinnen.

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  4. Auch ich begrüße die Initiative zur Beendigung der Besatzungspolitik in Palästina, damit endlich auch in Deutschland die Besatzung als Besatzung und damit als Unrecht erkannt wird. Mir gefällt allerdings nicht, wie Herr Teltschik in seinem Grußwort die Gewalt Israels und die der Palästinenser auf eine Stufe stellt. Wenn nach Jahrzehnten der Besatzung, Vertreibung, Unterdrückung, Entrechtung, willkürlicher Verhaftungen, gezielter Tötungen, nächtliche Verhaftungen von Kindern und Jugendlichen usw. von palästinensischer Seite dieser Politik Israels Widerstand entgegengesetzt wird, so scheint mir das nicht nur verständlich, sondern auch durch das Völkerrecht gedeckt. In verschiedenen Resolutionen der Generalversammlung der UNO (1970, 1973)hat die Generalversammlung die Legitimität des Kampfes zur Wiedererlangung des Rechts von Völkern auf Selbstbestimmung „durch jegliche, ihnen zur Verfügung stehende Mittel“ proklamiert.

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    1. Ich kann diesem Kommentar von Rudolf Scholten in Bezug auf Teltschiks Begleitwort nur zustimmen. So gut es sein mag, prominente Unterstützer in den eigenen Reihen zu haben, so unmissverständlicher müssen wir – und zwar kompromisslos – auf dier Universalität der Menschenrechte bestehen und nicht windelweich von „beiden Seiten“ reden. Das vernebelt nur die wahren Ursachen.
      Ekkehart Drost

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  5. Freue mich ebenso, dass es diesen Forum gibt.
    Folgende Idee würde ich nicht nur begrüßen sondern auch eventuell tatkräftig unterstützen:
    Einen, vielleicht zunächst nur stundenweise ausstrahlenden (Internet-) Sender mit entsprechenden Inhalten zu gründen und zu betreiben.
    Inhalt:
    Themenzentriert mit den Zielen von BiB, jedoch auffallend attraktiv bis fröhlich gestaltet (jüdische, arabische und israelische Musik, orientalische Kochecke, Angebote an Migranten etc.).
    Das ganze hauptsächlich auf Deutsch, mitunter aber auch Hebräisch und Arabisch.
    Technisch sollte es heutzutage keine große Herausforderung mehr sein.
    Grüße aus Heidelberg,
    Oded

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